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Rathaussanierung - Abriss beschlossen

Rathaus Marktleugast: Ein Ende mit Schrecken

Das Marktleugaster Rathaus wird abgerissen. Foto: Matthias Beetz

Gegen die fünf Stimmen der CSU haben Freie Wähler und SPD am Montagabend den Abriss des Marktleugaster Rathauses beschlossen. "Das ist ein Ende mit Schrecken und besser als ein Schrecken ohne Ende", kommentierte Bürgermeister Norbert Volk (Freie Wähler) am Dienstag die Entscheidung.

Als Gründe nannte das Gemeindeoberhaupt die explodierenden Kosten und die Aussagen des Gutachters Böck aus Nürnberg, wonach die Sanierung in der geplanten Form diverse Missstände wie etwa die Feuchtigkeit oder die Tragfähigkeit der Balken nicht beseitigen kann. "Wenn ich Kosten zwischen 600 000 und einer Million Euro habe, dann muss ich sagen, das hat der Marktgemeinderat nicht. Wir können das nicht schultern."
Die Verwaltung wird nun bis auf Weiteres im alten Schulhaus bleiben, wo die Mitarbeiter und die Bürgermeister vier Zimmer zur Verfügung haben. Kurzfristig soll auch ein Mietvertrag mit der Verwaltungsgemeinschaft geschlossen werden, die einen solchen Vertrag für das bisherige Rathaus inzwischen gekündigt hat.
Wo die Verwaltung auf lange Sicht untergebracht wird, ist laut Volk völlig offen. "Da kann man noch gar nichts sagen. Aber das Wichtigste ist, dass wir jetzt erst einmal Zeit haben. Bisher wurde immer unter Zeitdruck gearbeitet."
Was die finanzielle Seite angeht, sprach der Bürgermeister von 223 000 Euro, die bisher in die Sanierung gesteckt worden sind. Diese Summe versuche man noch zu minimieren, indem beispielsweise die neuen Heizkörper wieder ausgebaut werden. Weiterreichende Forderungen von Baufirmen stehen nicht mehr aus. "Und auch mit Schadensersatzforderungen ist nicht zu rechnen."
Persönlich zeigte sich der Bürgermeister erleichtert: "Wir hätten sonst ständig nachbessern müssen."

Quelle: Bayerische Rundschau (infranken.de) vom 12.07.2011
Foto und Bericht: Matthias Beetz