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Der Staatsmann von Marktleugast

Ein Sparschwein gab's zum Abschied für Bürgermeister Manfred Huhs (links). Otto Schramm überreichte es ihm unter Beifall

Bericht der Frankenpost vom 18.04.2008


Dankeschön | Freie Wähler ernennen scheidenden Bürgermeister Manfred Huhs zum Ehrenvorsitzenden
 
Von Klaus-Peter Wulf
Marktleugast - Lobeshymnen, ein wenig Abschiedsschmerz, aber auch viele Erinnerungen an alte Zeiten: Es war ein lockerer, geselliger Abend am Mittwoch, mit dem die Freien Wähler Marktleugast Bürgermeister Manfred Huhs nach 24-jähriger Amtszeit verabschiedeten. Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Marktgemeinderat trat auch sein Schwiegersohn Hubert Ott nicht wieder zur Wahl an und wurde ebenfalls verabschiedet. Die Gemeinde wird Bürgermeister Manfred Huhs am 29. April offiziell verabschieden, wie sein Nachfolger Norbert Volk ankündigte.


„Wer mit offenen Augen durch Marktleugast und seine Ortsteile geht, kann an allen Ecken und Enden sehen, was Manfred Huhs geleistet hat", betonte Otto Schramm, seit 24 Jahren Weggefährte von Manfred Huhs im Marktgemeinderat. Er erinnerte daran, dass Huhs bereits 1978 gegen Eugen Zahl kandidiert hatte und dann am 8. April 1984 gegen die starke CSU den Bürgermeisterposten errungen hatte. Die von Otto Schramm per Powerpoint präsentierten Bilder riefen viele Erinnerungen wach. „Manfred Huhs hat immer klare Ziele vor Augen. Wir wünschen uns, dass er in seinem Ruhestand die Freunde und Weggefährten der Freien Wähler nicht vergisst", sagte der langjährige Vorsitzende der Freien Wähler Marktleugast und überreichte Huhs unter dem Beifall der Versammelten, „die alte FW-Sparsau", jetzt gefüllt mit einigen Euro für eine Urlaubsfahrt.


Dass man auch in den Ortsteilen die Arbeit von Manfred Huhs zu schätzen weiß, bekräftigten Dieter Ott (Neuensorg) und Reinhold Scheunert (Hohenberg). „Eine gute Portion Schlitzohrigkeit und Gradlinigkeit gehören zur erfolgreichen Politik. Dank für alles und nun viele schöne, entspannende Jahre mit deiner Hanne", wünschte der langjährige Marktleugaster FW-Vorsitzende Georges Frisque.


Der künftige Bürgermeister Norbert Volk beschrieb seinen eigenen Wandel „vom tiefschwarzen CSU-ler ins gelbfarbige Potenzial der Freien Wähler". „Es war Marie Greim, die viele wie Manfred Huhs, Hermann Dörfler und mich in die Reihen der Freien Wähler holte", ließ Volk nicht unerwähnt. „Immer wenn Entscheidungen zu treffen waren, war ich seit 1992, als ich zum zweiten Bürgermeister gewählt wurde, dabei und bin die ganzen 16 Jahre gemeinsam den Weg mit Manfred Huhs gegangen", betonte er.


Entscheidungsfreude, Disziplin und Durchsetzungskraft.
Volk nannte es „eine Riesenleistung", die Manfred Huhs mit kontinuierlicher Arbeit über 24 Jahre für seine Wahlheimatgemeinde vollbracht habe.

„Es war die Durchsetzungskraft, die Entscheidungsfreude und Disziplin, womit Manfred Huhs die Gemeinde Marktleugast vorwärts gebracht hat", betonte der FW-Vorsitzende und designierte neue zweite Bürgermeister Hermann Dörfler. Und weiter: „Wir haben Staatsmänner, die man für etwas bestimmt. Manfred Huhs war es für Marktleugast." Unter Beifall ernannte er den scheidenden Bürgermeister zum Ehrenvorsitzenden der Freien Wähler Marktleugast.


„Ich kam aus Niederbayern hierher und hätte alleine nichts bewegen können. Es ist in den vergangenen 30 Jahren - sechs Jahre Marktgemeinderat und 24 Jahre Bürgermeister - viel geschehen. Ich hab's gern gemacht und der Erfolg der zurückliegenden Jahrzehnte hat uns Freien Wählern Recht gegeben", blickte Huhs zurück. Seit 1984 sitzt er im Kreistag, war lange Jahre Kreisvorsitzender der Freien Wähler und ist stellvertretender Landrat. „Ich trug gerne meinen Teil zur Entwicklung meiner neuen Heimat bei und glaube, dass wir Freien Wähler aus Marktleugast etwas gemacht haben. Ich bin dankbar, dass wir mit Norbert Volk das Ruder weiter in der Hand haben", schloss Huhs.