Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Aktuelle Termine
finden Sie
hier


Besuchen Sie uns auf facebook

Seiteninhalt

Freie Wähler nominieren Reiner Meisel

FW-Ortsverbandsvorsitzender Michael Schramm (links) gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler Marktleugst, Reiner Meisel, zur einstimmigen Nominierung. Foto: Werner Reißaus
FW-Ortsverbandsvorsitzender Michael Schramm (links) gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler Marktleugst, Reiner Meisel, zur einstimmigen Nominierung. Foto: Werner Reißaus

Die Freien Wähler Marktleugast schicken den 51-jährigen Zahntechnikermeister Reiner Meisel ins Rennen um das Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Marktleugast. Meisel wurde am Donnerstagabend von den 33 anwesenden Mitgliedern einstimmig nominiert.

von Werner Reißaus, Bayerische Rundschau vom 10.01.2014

Die Gemeinderatsliste wird von Reiner Meisel angeführt, auf den beiden letzten Plätzen bieten die Freie Wähler mit Otto Schramm und dem stellvertretenden Landrat Manfred Huhs zwei politische Schwergewichte auf. FW-Ortsverbandsvorsitzender Michael Schramm: "Wir vereinen auf unserer Liste auch mit Abstand die meiste politische Erfahrung aller Gemeinderatslisten, und zwar insgesamt 130 Jahre. Im Vergleich dazu hat die CSU 82 Jahre und die Wählergemeinschaft Marktleugast 52 Jahre. Unsere Kandidaten sind nicht nur bereit, Verantwortung zu übernehmen, sondern sie haben bereits Verantwortung."

Die Begründung des Ehrenbürgers

Stellvertretender Landrat Manfred Huhs begründete seine Entscheidung, auch im Alter von fast 70 Jahren noch einmal für den Gemeinderat zu kandidieren: "Ich hätte nie in meinem Leben erwartet, dass der Bürgermeister seinem Ehrenbürger nicht einmal die Hand gibt. Das gab mit den Ausschlag, dass ich gesagt habe, ich muss nochmal mitmachen."

Einverständnis bestand damit, mit der Freien Wählergemeinschaft Neuensorg eine Listenverbindung einzugehen.

Michael Schramm schlug Reiner Meisel für die Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler vor: "Ich schlage ihn aus persönlicher Überzeugung vor und bin hundertprozentig davon überzeugt, dass Reiner Meisel der richtige Mann ist."

Reiner Meisel stellte sich und seine Ziele vom Bürgermeisteramt vor. "Ich bin in Marktleugast aufgewachsen, ich war hier schon immer engagiert. Mir liegt Marktleugast sehr am Herzen." Meisel war beim TV Marktleugast Handballtrainer, hat als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins den Turnhallenbau im Jahr 2000 unterstützt, hat bei der LQN-Initiative den Gewerbeführer und den LQN-Taler mit herausgebracht. Seit einem Jahr ist Reiner Meisel, ausgebildeter Wanderführer, auch Vorsitzender des Frankenwaldvereins Marktleugast.

Notbremse gezogen
Meisel warf auch die Frage auf, warum er sich zur Wahl stelle: "Es ist für meine Begriffe in den letzten sechs Jahren einfach zu wenig passiert. Wir haben bei LQN gemerkt, es gibt andere Gemeinden, da passiert wesentlich mehr. Wir haben auch lange darauf eingewirkt, dass bei uns mehr passiert; bloß ein mancher ist offensichtlich beratungsresistent. Und es war dann halt die Frage, was macht man? Mir liegen das Oberland und damit meine Heimat am Herzen. Und deswegen habe ich mich auch entschlossen, zu kandidieren, auch gegen unseren jetzigen Bürgermeister. Wir haben gesagt, wir ziehen die Notbremse, denn wenn es so weitergeht, fallen wir hinten runter. Das wollen wir nicht, sondern wir wollen mehr machen. Wir können mehr machen und das haben wir auch bewiesen."

Als Bürgermeister der Marktgemeinde Marktleugast will Reiner Meisel mehr Transparenz praktizieren: "Wir wollen im Rathaus, im Gemeinderat und auch in der ganzen Gemeinde für Transparenz sorgen. Wir wollen miteinander arbeiten, denn wir haben gemerkt, dass man die Kräfte bündeln muss. Man muss miteinander was weiterbringen, und das werden wir auch schaffen. Wir Freie Wähler stehen für Qualität und wir wollen was bewegen. Wir wollen den Menschen helfen, und das geht im Kindergarten an. Wir wollen auch den Familien und speziell den jungen Familien helfen, die sich hier wohlfühlen sollen."

Es gehe ferner darum, die vorhandene Infrastruktur in der Marktgemeinde zu erhalten: "Da brauchen wir die Firmen dazu. Wir müssen es auch wertschätzen, dass Firmen da sind, die Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Wir müssen auch ein Klima schaffen, dass Neuansiedlungen herbringen."

Bürgerversammlungen in den Ortsteilen angekündigt

Schließlich sprach sich Reiner Meisel auch dafür aus, die Ortsteile noch mehr als bisher in das Geschehen einzubinden. Er kündigte einmal im Jahr in den Ortsteilen eine Art "kleine Bürgerversammlung" an: "Die Bürgerinnen und Bürger sollen vor Ort sagen können, was sie wollen."