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Manfred Huhs ist Ehrenbürger

Bericht der Bayerischen Rundschau vom 01.05.2008

Verabschiedung  Nach 24 erfolgreichen Dienstjahren bekommt der scheidende Bürgermeister die höchste Auszeichnung der Marktgemeinde Marktleugast – und Komplimente von allen Seiten.
 
von Matthias Beetz

Marktleugast - 24 Jahre hat er als Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde mit Tatkraft und Umsicht gelenkt – seit Dienstag ist Manfred Huhs Ehrenbürger von Marktleugast. Im Beisein von rund 200 Gästen nahm der 64-Jährige in der Dreifachsporthalle die höchste Auszeichnung entgegen, die die Kommune zu vergeben hat. „Der Lotse geht von Bord, er war für Marktleugast bestimmt“, stellte ein sichtlich gerührter Norbert Volk fest, der zum heutigen 1. Mai die Nachfolge von Manfred Huhs antreten wird.

Einstimmiger Beschluss
„Am 30. April endet eine kommunalpolitische Ära“, konstatierte Volk und bescheinigte Manfred Huhs, dass er „sein Leben in den Dienst der Allgemeinheit“ gestellt hat. Als Polizeibeamter, langjähriger Vorsitzender des SV Marienweiher und kommunalpolitisch als Gemeinderat, ab 1984 als Bürgermeister und Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft sowie Kreisrat und seit 1993 als stellvertretender Landrat habe er „mit Fleiß und großer Durchsetzungskraft“ seine Arbeit bestens erfüllt.

Volk nannte zahlreiche Bauvorhaben und vor allem die Partnerschaft mit dem ungarischen Pilisszentivan als „Zeitzeugen nimmermüden Wirkens“. Volk: „Manfred Huhs ist ein Mann, der sein Amt mit Leib und Seele ausübte und Klartext gesprochen hat.“ Und: „Die Gemeinde bekam eine vorbildliche Infrastruktur, die der sich wandelnden Zeit Schritt gehalten hat.“ Aus all diesen Gründen habe der Gemeinderat am 14. April einstimmig beschlossen, dem scheidenden Bürgermeister das Ehrenbürgerrecht zu verliehen.

Auch Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einem stolzen Lebenswerk. „Du hast tiefe Spuren hinterlassen und viele Marksteine gesetzt. Du warst ein Glücksfall für Marktleugast.“ Besonders hob der Landrat das Engagement von Manfred Huhs als stellvertretender Landrat hervor.

Die von ihm über Parteigrenzen hinweg praktizierte Zusammenarbeit würdigte MdL Gudrun Brendel-Fischer. Sie bescheinigte Huhs „fachliche Fitness“, vor allem wenn es darum ging, Fördertöpfe anzuzapfen. Ihr größtes Kompliment: „Sie haben ein Marktleugast entstehen lassen, in dem sich alle Generationen wohl fühlen.“

„Sie haben ein Marktleugast entstehen lassen, in dem sich alle Generationen wohl fühlen.“

MdL Gudrun Brendel-Fischer



Nach dem Grafengehaiger Bürgermeister und stellvertretendem VG-Vorsitzenden Fritz Schramm („Du hast Enormes für die Heimat geleistet“) würdigte im Namen der Marktleugaster Vereine TV-Vorsitzender Theo Pelzl die Unterstützung, die der scheidende Bürgermeister den Organisationen stets hat zukommen lassen. „Du hast die Probleme der Vereine zu deinen eigenen gemacht“, unterstrich er und hob vor allem den Bau der Dreifachsporthalle hervor, der der Beharrlichkeit von Huhs zu verdanken sei. Sie biete optimale Bedingungen für alle Anlässe und könne auch für überregionale Veranstaltungen genutzt werden. Ein Meisterstück sei ebenso das neue Feuerwehrzentrum geworden, wo ein denkmalgeschütztes Gebäude optimal mit einem neuzeitlichen Funktionsbau verbunden wurde.

„Ein Chef mit hohem Fachwissen“
Dass Manfred Huhs auch im Kreise der Mitarbeiter in Rathaus und Bauhof große Wertschätzung und Sympathie, ja Freundschaften genossen habe, unterstrich Verwaltungsleiter Michael Laaber. „Mit Manfred Huhs geht ein engagierter, bürgernaher Chef mit hohem Fachwissen.“ Auch Michael Laaber ließ nicht unerwähnt, dass Manfred Huhs stets leistungsorientiert gearbeitet hat. Zum Abschied überreichte er ihm die Amtsglocke, die ihn durch das Sitzungsgeschäft begleitet hatte.

Nach derart viel Lob dankte Manfred Huhs in gewohnt launiger Weise. Und er hatte auch ein Abschiedsgeschenk mitgebracht: Winfried Baroch hatte in seinem Auftrag eine Chronik der vergangenen 24 Jahre zusammengestellt, die er seinem Nachfolger überreichte.

Für die Umrahmung des Festabends hatten das Ensemble „QuintEssenz“ und der Musikverein Marktleugast unter Stabführung von Kapellmeister Hans-Georg Busch gesorgt.

 

 

Manfred Huhs in seiner Dankesrede zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts:
Wenn nur die Hälfte zutrifft von dem, was gesagt wurde, dann geht das, glaub' ich, in Ordnung."
„Ich glaub", ich brauch' heut' gar keine Brille. Ich bin so überwältigt, dass ich jetzt wieder besser sehen kann. Das ist bestimmt eine prima Werbung für Marienweiher, Herr Pfarrer.

„Liebe Freunde, die Freundinnen sind ja heute nicht da."


Bei solchen Anlässen und bei Beerdigungen werden die meisten Lügen erzählt."
Ich danke den Marktgemeinderäten, die mich 24 Jahre aushalten
mussten."



 „Wenn ich alle seine Leistungen aufzählen würde, müssten Sie bis Mitternacht warten."

Landrat Klaus Peter Söllner in seiner Laudatio für Manfred Huhs.