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Meisel will Rathauschef werden

FW-Ortsvorsitzender Michael Schramm gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler Marktleugast, Reiner Meisel, zur einstimmigen Nominierung. Im Bild (von links) stellvertretender Landrat Manfred Huhs, Michael Schramm, Reiner Meisel, zweiter Bürgermeister Hermann Dörfler und FW-Kreisrat Klaus Zahner, der die Nominierungsversammlung leitete. Foto: Reißaus
FW-Ortsvorsitzender Michael Schramm gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler Marktleugast, Reiner Meisel, zur einstimmigen Nominierung. Im Bild (von links) stellvertretender Landrat Manfred Huhs, Michael Schramm, Reiner Meisel, zweiter Bürgermeister Hermann Dörfler und FW-Kreisrat Klaus Zahner, der die Nominierungsversammlung leitete. Foto: Reißaus

Die Freien Wähler Marktleugast stellen ihre Liste vor. Damit sind nunmehr drei Kandidaten für das Amt des Rathauschefs im Rennen.

von Werner Reißaus, erschienen am 11.01.2014 in der Frankenpost

Marktleugast - Wie es sich bereits im Mai vorigen Jahres abgezeichnet hat, schicken die Freien Wähler Marktleugast den 51-jährigen Zahntechnikermeister Reiner Meisel ins Rennen um das Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Marktleugast. Meisel wurde am Donnerstagabend von den 33 anwesenden Mitgliedern einstimmig nominiert. Gleichzeitig stellten die Freien Wähler die Liste für die Gemeinderatswahl vor.

FW-Ortsvorsitzender Michael Schramm erklärte: "Wir haben nicht nur einen ausgezeichneten Bürgermeisterkandidaten, sondern auch eine hervorragende Liste mit 16 Frauen und Männern; ich meine fast, wir haben die beste Liste, die die Freien Wähler in Marktleugast bislang hatten."

Reiner Meisel führt die Gemeinderatsliste an, und auf den beiden letzten Plätzen bieten die Freien Wähler mit Otto Schramm und stellvertretendem Landrat Manfred Huhs zwei politische Schwergewichte auf. FW-Ortsvorsitzender Michael Schramm: "Wir haben eine Mischung aus Frauen und Männern, aus Jungen und Alten, aus Selbstständigen und Angestellten, aus Führungskräften und aus Arbeitern. Es sind also alle Schichten bei uns vertreten. Wir vereinen auch auf unserer Liste mit Abstand die meiste politische Erfahrung aller Gemeinderatslisten. Unsere Kandidaten sind nicht nur bereit, Verantwortung zu übernehmen, sondern sie haben bereits Verantwortung." Stellvertretender Landrat Manfred Huhs begründete seine Entscheidung, auch im Alter von fast 70 Jahren noch einmal für den Gemeinderat zu kandidieren, damit: "Ich hätte nie in meinem Leben erwartet, dass der Bürgermeister seinem Ehrenbürger nicht einmal die Hand gibt. Das ist passiert und das gab mit den Ausschlag, dass ich gesagt habe, ich muss nochmal mitmachen." Einverständnis bestand auch damit, mit der Freien Wählergemeinschaft Neuensorg eine Listenverbindung einzugehen.

Michael Schramm schlug Reiner Meisel für die Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler vor: "Wir haben uns ja bereits im Mai letzten Jahres dafür ausgesprochen. Und ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass Reiner Meisel der richtige Mann ist, für uns als Bürgermeisterkandidat in den Wahlkampf zu starten." Das anschließende Votum war dann auch eindeutig: Alle 33 anwesenden stimmberechtigten Personen votierten für Reiner Meisel.

Der frisch gekürte Kandidat nutzte die Chance, sich und seine Ziele vorzustellen. Meisel, in Marktleugast aufgewachsen, hat dort seit 15 Jahren ein eigenes Zahntechnik-Labor. Reiner Meisel wies unter anderem auf den Interessenverbund "Lebensqualität durch Näher (LQN)" hin. "Wir schauen, dass wir unsere Interessen im Oberland bündeln. Die Gemeinden haben alle die gleichen Probleme. Wir helfen zusammen."

Seit einem Jahr ist Reiner Meisel auch Obmann des Frankenwaldvereins Marktleugast: "Mein Hauptaugenmerk gilt dem Wanderplan. Wir haben die Wanderkilometer von bislang 60 auf knappe 300 Kilometer ausgeweitet."

Meisel erklärte dann, warum er sich zur Wahl stellt: "Es ist für meine Begriffe in den letzten sechs Jahren einfach zu wenig passiert. Wir haben bei LQN gemerkt, es gibt andere Gemeinden, da passiert wesentlich mehr. Siehe Werner Burger in Grafengehaig. Die arbeiten zusammen und da geht was, oder wir haben auch gesehen, was Karl Philipp Ehrler in Stammbach bewegt. Das ist eine ganz andere Größenordnung als bei uns. Wir haben auch lange darauf eingewirkt, dass bei uns mehr passiert, bloß mancher ist offensichtlich beratungsresistent", sagte er mit offensichtlichem Seitenhieb auf den amtierenden Bürgermeister Norbert Volk. "Mir liegt das Oberland und damit meine Heimat am Herzen, und deswegen habe ich mich auch entschlossen, zu kandidieren, auch gegen unseren jetzigen Bürgermeister. Wir haben gesagt, wir ziehen die Notbremse, denn wenn es so weitergeht, fallen wir hinten runter."

Als Bürgermeister will Meisel für mehr Transparenz im Rathaus, im Gemeinderat und in der ganzen Gemeinde sorgen: "Wir wollen miteinander arbeiten, denn wir haben auch gemerkt, dass man die Kräfte bündeln muss. Wir Freien Wähler wollen etwas bewegen."

Meisel geht es darum, die Infrastruktur in Marktleugast nicht nur zu erhalten, sondern auch zu verbessern. Als Schlagworte nannte er hier den Kindergarten, die Schule, die Familienpolitik im Kleinen und die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben. Schließlich sprach sich Meisel auch dafür aus, die Ortsteile noch mehr als bisher in das Geschehen einzubinden. Er kündigte einmal im Jahr in den Ortsteilen eine Art "kleine Bürgerversammlung" an: "Die Bürgerinnen und Bürger sollen vor Ort sagen können, was sie wollen."

 

Die Kandidaten

1. Reiner Meisel
2. Hermann Dörfler
3. Michael Schramm
4. Conny Weber
5. Roland Thomas
6. Hubert Ott
7. Jörg Träder
8. Stephanie Döring
9. Lothar Siebenlist
10. Ulrike Meisel
11. Swen Günther
12. Juliane Meisel
13. Heiko Seiler
14. Rainer Gilke
15. Otto Schramm
16. Manfred Huhs

Ersatz: Hans Schramm, Josef Hofer