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Aushängeschild der Freien Wähler

Aushängeschild der Freien Wähler

Bezirksvorsitzender Klaus Förster (links) überreichte Manfred Huhs die höchste Auszeichnung der Freien Wähler Bayerns, die Ehrennadel des Landesverbandes in Platin. Foto: Engel
Bezirksvorsitzender Klaus Förster (links) überreichte Manfred Huhs die höchste Auszeichnung der Freien Wähler Bayerns, die Ehrennadel des Landesverbandes in Platin. Foto: Engel

Frankenpost vom 12.12.2013

Die Freien Wähler ziehen vor Manfred Huhs den Hut: Er bekommt die höchste Auszeichnung des Landesverbandes Bayern, die Platinnadel.

Von Helmut Engel

Marktleugast - Der Höhepunkt der Weihnachtsfeier der Freien Wähler Marktleugast blieb bis zur Bescherung geheim: Dann ließ Bezirksvorsitzender Klaus Förster die Katze aus dem Sack und zeichnete den stellvertretenden Landrat und langjährigen Bürgermeister von Marktleugast, Manfred Huhs, mit der höchsten Auszeichnung des Landesverbands, der Ehrennadel in Platin aus. Diese gibt es im Bezirk Oberfranken damit erst zweimal. Am Wochenende hat sie Stadtsteinachs zweiter Bürgermeister Franz Schrepfer bekommen.

Für Klaus Förster war es nicht nur eine Freude, "sondern eine Ehre, solch eine Persönlichkeit wie Manfred Huhs auszeichnen zu dürfen". Manfred Huhs ist Mitinitiator und Gründungsmitglied der Freien Wähler in Marktleugast, die im Jahr 1985 aus der Vorgänger-Organisation "Christliche Wähler" hervorgingen. Auch diese hatte Huhs 1972 gegründet. Doch nicht nur im FW-Ortsverband ist Huhs aktiv, auch der Kreisverband erfährt durch ihn eine intensive Weiterentwicklung. "Er vertritt die Ideale der Freien Wähler nach innen und nach außen", sagte der Bezirksvorsitzende. Unter der Führung von Huhs hätten die Freien Wähler Marktleugast nicht nur einen starken Mitgliederzuwachs erfahren, sondern bei den Kommunalwahlen auch einen massiven Stimmenzuwachs. Huhs vertrat die Freien Wähler von 1978 bis 1984 als Gemeinderat und anschließend 24 Jahre bis 2008 als Bürgermeister. 1984 wurde er auch als Kreisrat gewählt, und seit genau 20 Jahren ist er stellvertretender Landrat. Ebenfalls 20 Jahre, von 1988 bis 2008, war er als Marktleugaster Bürgermeister auf Kreisebene stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages. Daneben führte Huhs, seit 2009 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, von 1990 bis 1996 als Vorsitzender auch den FW-Kreisverband Kulmbach.

Huhs, ein "Nordlicht" aus Nordenham an der Weser, kam 1959 mit seiner Mutter nach Marienweiher und machte als 17-Jähriger eine Polizeiausbildung. Als ehrenamtlicher Bürgermeister ließ er sich dann vom Polizeidienst beurlauben, um sich intensiv um seine Aufgaben als Bürgermeister kümmern zu können. Aus pensionsrechtlichen Gründen trat er aber 1994 wieder halbtags in den Polizeidienst ein und war bis zu seiner Pensionierung Innendienstleiter der Inspektion Stadtsteinach. Auch aus der Partnerschaft mit dem ungarischen Pilisszentiván ist Manfred Huhs nicht wegzudenken. Längst ist er Ehrenbürger der Partnergemeinde.

Für den Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner ist Manfred Huhs "das Aushängeschild der FW im Landkreis und in ganz Oberfranken". Seit mehr als 17 Jahren verbinde ihn mit Huhs eine ganz besondere politische und menschliche Beziehung, sagte Söllner. Obwohl der Geehrte vor 18 Jahren der "erste Adressat für den Posten des Landrats gewesen wäre", habe er ihm, Söllner, den Vortritt "als richtungsweisende Entscheidung" gelassen. Der Landrat dankte seinem Stellvertreter für die Unterstützung, die hervorragende Zusammenarbeit und Loyalität. Als Bürgermeister sei Manfred Huhs für Marktleugast prägend gewesen. Durch viele Projekte habe er die Gemeinde nach vorne gebracht. Dazu zählten das Knarr-Haus und die Dreifachturnhalle. Dank seiner Überzeugungskraft seien viele Bedenken zurückgestellt worden, und heute sei die multifunktionale Turnhalle ein Zentrum für das gesamte Stadtsteinacher Oberland. Manfred Huhs habe seine Ziele stets mit Nachdruck "und einer gewissen Sturheit" angestrebt. "Er ist eine herausragende Persönlichkeit und hat für seine Gemeinde eine Ära geprägt."

Für Manfred Huhs ist die Ehrung völlig unerwartet gekommen. "Wenn Ehrungen kommen, merkt man, dass man alt wird", scherzte Huhs. Doch er sei nie alleine gewesen, "ich hatte immer gute Mitstreiter und Begleiter". Huhs hofft, dass die Freien Wähler 2014 wieder ein gutes Ergebnis einfahren.