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Podiumsdiskussion Teil 1

Bericht der Frankenpost vom 27.02.2008

500-Euro-Spende liefert jede Menge Gesprächsstoff

Fragerunde | Bürger löchern FDP-Bewerber Lothar Huber, der die Vereine aus privater Kasse großzügig unterstützen will

Marktleugast – Die Ankündigung des FDP-Bürgermeisterkandidaten Lothar Huber, von seinem Bürgermeistergehalt, 500 Euro monatlich der Reihe nach allen Vereinen in der Marktgemeinde spenden zu wollen, hat bei der Podiumsdiskussion am Montagabend in Marktleugast auch im Publikum für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Georges Frisque, Kassierer der örtlichen Freien Wähler, wollte scherzhaft wissen, ob Huber denn bereit wäre, die erste Tranche seiner Spenden den Freien Wählern zukommen zu lassen. „Wenn kein anderer hier schreit“, gebe ich sie meinetwegen auch den Freien Wählern“, entgegnete Huber. Er hätte aber eher an die Jugendfördergemeinschaft Oberland gedacht, unter deren Dach sechs Sportvereine gemeinsam die Fußballjugendarbeit betreiben. In dem Zusammenhang erkundigte sich Friedbert Suttner danach, in welchen Vereinen in der Marktgemeinde Lothar Huber denn bereits Mitglied sei, wenn er sie so großzügig unterstützen wolle. Hier musste der Kandidat von FDP und Bürgerforum zugeben, dass er im Moment nur einem Verein angehöre. Aber, so sein Argument, jetzt könne er es sich finanziell noch nicht leisten, die Vereine in größerem Umfang zu unterstützen. Während er jetzt „knapp über Hartz IV“ liege, bekomme er als Bürgermeister ja weit über 3000 Euro. Oswald Purucker (CSU) und Norbert Volk (Freie Wähler) hatten bereits in der Vorstellungsrunde auf ihr vielfältiges Engagement in den örtlichen Vereinen verwiesen. Ein ganz anderes Thema brannte Sabine Quindt auf den Nägeln: der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Die Busverbindungen in die Marktgemeinde Marktleugast seien so schlecht, dass sie, wenn das Auto mal kaputt gehe, nicht einmal zur Arbeit nach Bayreuth komme. Welche Strategien die drei Kandidaten denn hätten, um dieses Problem zu lösen. Hier wollte Oswald Purucker nicht zu viel versprechen. Aus seiner Arbeit als Kreisrat wisse er, dass einfach kein Geld da sei, um Buslinien, die wenig genutzt werden aufrecht erhalten zu können. Internetportal für Pendler Gelöst werden könne das Problem jedoch eventuell, wenn die Gemeinde auf ihrer Internetseite ein Portal für Fahrgemeinschaften anbiete, meint Purucker. „Und so etwas zu organisieren, gehört in meinen Augen auch zu den Aufgaben eines Bürgermeisters.“ Lothar Huber sprach sich dafür aus, noch einmal einen Anlauf zu unternehmen, ein Anruf-Sammeltaxi auf die Beine zu stellen. Und er beklagte: „Der Freistaat investiert Milliarden in den Transrapid. Und bei uns auf dem flachen Land fehlt sogar das Geld für eine vernünftige Busverbindung.“

Stichworte:

Oswald Purucker über...

...Nummernkonto: „Gibt es in Deutschland keine.“
...Hängematte: „Der Hängematte schönster Platz ist zwischen zweier Bäume. Kaum legt man sich zum Schlafen hin, da purzeln schon die Träume.“
...Schnauzer: „Ohne.“
...viertes Gebot: „Kenn ich nicht.“
...Old Shatterhand: „Ich bin ein Fan von Winnetou.“

 

Norbert Volk über...

...Schmuggelware: „Konfiszieren!“
...FC Kupferberg: „Ein super Verein, dem wünsche ich den Aufstieg!“
...Zungenpiercing: „Abstoßend.“
...Fastenzeit: „Ab und zu.“
...Amy Winehouse: „Nicht meine Musik.“

 

Lothar Huber über...

...Radetzki-Marsch: „Schlussmarsch beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.“
...Muskelkater: „Kenn ich nicht. Ich treibe keinen Sport.“ 
...Minirock: „Affengeil!“
...Nachtgebet: „Komme immer erst spät nach Hause.“
...Tina Turner: „Affengeil. Eine begnadete Sängerin.“