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Podiumsdiskussion Teil 3

Bericht der Bayerischen Rundschau vom 27.02.2008

Es warten große Aufgaben


PODIUMSDISKUSSION Norbert Volk (Freie Wähler), Oswald Purucker (CSU) und Lothar Huber (FDP/Bürgerforum) standen Rede und Antwort.
 
Marktleugast - Bei einer Podiumsdiskussion im Sportheim des FC Marktleügast haben die drei Bürgermeisterkandidaten den Wählern zu ihren politischen Zielen Rede und Antwort gestanden.
Unterschiedliche Ansichten haben sie, wie sie das Amt ausführen wollen. Lothar Huber (FDP/Bürgerforum Marktleugast will dies in Vollzeit tun. Auch Oswald Purucker (CSU), der bereits den vierten Anlauf auf das höchste Amt in der Gemeinde nimmt, würde seinen Beruf aufgeben, um sich mit seinen guten Verbindungen ganztags für alle Bürger einsetzen. Dagegen sagte Norbert Volk (Freie Wähler): „Das Bürgermeisteramt in Marktleugast ist kein 40-Stunden-Job. Ich habe schon 15 Jähre als Stellvertreter viele Termine wahrgenommen. Das hat immer geklappt. Als Beamter bin ich immer ansprechbar."
Provokant ist die Art und Weise von Huber, wie er dem demographischen Wandel entgegenwirken will. „Ich würde für den Quadratmeter Bauplatz einen Euro verlangen - und den ÖPNV verbessern", sagte er. „Das Baugebiet könnte erweitert und die vielen leer stehenden Häuser günstig angeboten werden. Wenn wir das Positive nach außen tragen, dann bekommen wir auch junge Familien", so Purucker dazu. „Wir müssen unsere Infrastruktur erhalten und, wenn möglich, noch verbessern. Bauwillige fragen, ob es eine Schule, einen Kindergarten, einen Arzt, eine Apotheke und Einkaufsmöglichkeiten gibt. MUSS eine Frage verneint werden, ist das Thema erledigt", so Volk.
Den Tourismus ankurbeln
Alle drei Kandidaten wollen sich für mehr Tourismus in der Marktgemeinde einsetzen. „Marienweiher wurde in den letzten Jahren zu wenig vermarktet. Wir haben jetzt angefangen, die Wallfahrt zu beleben. Das Feriendorf Kosertal ist ein Hit, und wir haben von hier aus kurze Wege zu vielen Museen. Es gibt großes Potenzial, um Leute zu uns zu locken", ist sich Volk sicher. „Mit dem Verein ,Freunde der Basilika' sind wir im Tourismus auf einem guten Weg. Ausbauen müssen wir die Übernachtungsmöglichkeiten", erklärte Purucker. Auch Huber sieht die Wallfahrt als Sprungbrett für mehr Tourismus. „Mir schwebt aber auch der Bau einer Cart-Bahn im Kufnergebäude oder einer Minigolfanlage vor. Auch könnte man durch mehr Konzerte auf sich aufmerksam machen", ist er der Meinung.
Zum Thema Dreifachhalle sagte Purucker, dass das Potenzial noch nicht ausgereizt ist. Sie müsse einfach noch besser ver marktet werden. „Ich bin hoch erfreut, dass einstige Gegner der Halle heute zu den Befürwortern gehören. Sie bietet optimale Voraussetzungen für viele sportliche Veranstaltungen und ist gut ausgelastet. Es gibt nur wenige Lücken im Belegungsplan", so Volk. Dem widersprach Huber. „Sportveranstaltungen genügen nicht. Es müssen mehr Konzerte her, dann sind wir auf dem richtigen Weg",    hf