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Wahlkampfauftakt

Freie Wähler prangern Stillstand an

Der FW-Ortsverband Marktleugast startet in den Wahlkampf. Er will die Bürger zum Mitreden ermuntern und die Zusammenarbeit mit den anderen Oberlandgemeinden ausbauen.

von Klaus Peter Wulf
Frankenpost vom 15.02.2014

Marktleugast - "Marktleugast in zehn Jahren" hat der Ortsverband der Freien Wähler beim Wahlkampfauftakt am Donnerstagabend im Schützenhaus in den Mittelpunkt gerückt. Bürgermeisterkandidat Reiner Meisel betonte: "Alle müssen an einem Strang ziehen, um das Beste für unser Marktleugast zu erreichen. Dabei gilt es auch die Bürgerschaft einzubeziehen und sie sowohl bei den Überlegungen als auch in der Umsetzung mitzunehmen."
Gemeinsam mit den 16 Frauen und Männern, die sich am 16. März um ein Mandat im neuen Marktgemeinderat bewerben, will Meisel nach eigenen Worten die Gemeinde anders aufstellen und dafür sorgen, "dass zukünftig mehr passiert." Auch über Projekte der Wirtschaftsförderung - wie bei der Initiative LQN dürfe man nicht nur reden, sondern
man müsse aktiv mitarbeiten und die Stärken bündeln. Meisel will zukünftig in Planungen auch die Abgeordneten eingebunden wissen, um überregionale Resonanz zu finden.
Langfristig gesichert wissen will der Freie Wähler den Bestand der Grund- und Mittelschule. Weiterzuentwickeln und nicht nur zu erhalten seien die Einkaufs- und
Arbeitsmöglichkeiten sowie die Vereinsaktivitäten, damit Leben in Marktleugast ist. Chancen wie bei der Energiewende gelte es zu nutzen und dafür klare Ziele zu definieren. Notwendig sei vor allem ein rundum positives Erscheinungsbild des Marktes
nach innen und außen.
Um alles anzugehen, ist nach den Worten Meisels ein volles Engagement des Bürgermeisters nötig, das gehe nun mal nicht in ein paar Stunden. Gebraucht werde in Marktleugast wieder ein Jugendtreff, ausgebaut werden müsse die Familien- und Seniorenfreundlichkeit. Ferner müssten positive Rahmenbedingungen für Geschäftsleute geschaffen werden. Die Ortsteile müssen laut Meisel wieder mehr in den Fokus gerückt
werden. Beispielsweise müsse die Trinkwasserversorgung von Tannenwirtshaus und Traindorf nach sieben Jahren endlich geschaffen werden und eine Ortschaft wie Steinbach habe die Dorferneuerung verdient.

"Reiner Meisel ist der richtige Bürgermeister für Marktleugast", betonte der FW-Ortsvorsitzende Michael Schramm. Es brauche einen frischen Wind. Die Freien Wähler wollten die Bürger dafür begeistern, auch über die Wahl mit festzulegen und etwas dafür zu tun, wie ihr Marktleugast in zehn Jahren aussehen und dastehen soll. Die Spanne beginne beim breitgefächerten Angebot des Familienstützpunktes Arche Noah. Die Freien Wähler wollten die Beschulung der Kinder im Ort sichern und das Schulgelände mit Pausenhof und Schulsportanlage auf Vordermann bringen.
Zur Stärkung der Eigenverantwortung der Jugend denken die Freien Wähler über ein Jugendparlament nach. So finde bereits am heutigen Samstag um 16 Uhr im Martinsheim eine Veranstaltung der Freien Wähler für die Jugend statt. Erste Möglichkeit, sich intensiv einzubringen besteht am heutigen Samstagnachmittag
im St. Martinsheim.
Zu einem attraktiven Wohnen und Leben gehört nach Worten Schramms auch, das Straßennetz in einem einwandfreien Zustand zu halten. Schon durch viele kleine Maßnahmen verbesserten sich die Ortsbilder und erhöhten damit die Außenwirkung der Oberlandgemeinde. Bestehende Leerstände könnten durch Umnutzung und Sanierung wieder mit Leben erfüllt werden.
Michael Schramm sprach sich für eine Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit der Gemeinden aus, um für die Region in München mit einer Stimme zu sprechen. In Sachen Energie gelte es neben einem günstigen Strombezug auch Einsparpotentiale
und Nahwärmenetze anzudenken. "Viele Kleinigkeiten können den Ruf und das Gesicht Marktleugasts positiv beeinflussen. Ideen und Projekte sollen in Workshops mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden, um Marktleugast ent- und weiterzuentwickeln", schloss der FW-Ortsvorsitzende.
"Es kann in Marktleugast nicht so weitergehen. Probleme sind nur gemeinsam im Gemeinderat zu behandeln und zu lösen", betonte zweiter Bürgermeister Hermann Dörfler.
Und stellvertretender Landrat, Altbürgermeister Manfred Huhs, sagte: "Sechs Jahre Stillstand in Marktleugast, das tut weh. Nur miteinander sind wir stark." Der  FW-Kreistagskandidat Dr. Reinhard Baar aus Presseck sagte, die Oberlandgemeinden verbinde neben LQN sehr viel: "Lasst uns darauf stolz sein und das Licht nicht unter den Scheffel stellen."