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Wahlveranstaltung in Neuensorg

Bericht der Frankenpost vom 20.02.2008

Leidenschaftliche Worte, zustimmender Applaus

Wahlkampf | Landesvorsitzender Hubert Aiwanger zu Gast bei den Freien Wählern Marktleugast

Von Klaus-Peter Wulf

Neuensorg/Marktleugast – Proppenvoll ist bei der Wahlwerbeveranstaltung der Freien Wähler Marktleugast das VfR-Sportheim in Neuensorg gewesen. Zu Gast war Landesvorsitzender Hubert Aiwanger. Er sprach den 70 Anwesenden aus der Seele. „In der Bildungspolitik ist der CSU der Kompass verloren gegangen. Wir müssen von unten Druck aufbauen, Fehler wie das Büchergeld oder das achtjährige Gymnasium anprangern und die Union zum Handeln zwingen“, sagte der Landesvorsitzende der Freien Wähler.

Er machte deutlich, dass er zum Ausbau der Ganztagsschulen steht, sieht aber für die Hauptschulen kaum noch Perspektiven. „Hier müssen die Fakten noch vor der Landtagswahl auf den Tisch. Eine Möglichkeit zum Erhalt der wohnortnahen Hauptschulen sind die Senkung der Mindestschülerzahl von 15 auf zehn und staatliche Investitionen in die Lehrkräfte“, betonte er.

Aiwanger wehrte sich gegen das Abnabeln des ländlichen Raums von den Zuschüssen: „Wir brauchen auch hier leistungsfähigen DSL-Anschluss und gute Straßen“, sagte er.

Bürokratie abbauen

Aiwanger forderte, den Mittelstand wieder zum Mittelpunkt zu machen und bürokratische Hindernisse abzubauen. Mit der Aussage „Der Blödsinn der Bürokratie muss weniger werden. Die Leute müssen arbeiten und ihre Zeit nicht mit Ausfüllen von Listen und Tabellen verbringen“ traf er den Nagel auf den Kopf.

Der geplante Transrapid ist seiner Meinung nach ein Hirngespinst. Man komme mit dem vorhandenen Schienensystem gut klar.

„Die Freien Wähler stellen seit 1990 mit den Vertretern aus Neuensorg und Hohenberg die stärkste Fraktion. Das soll so bleiben. Wir wollen, dass Norbert Volk, der seit 15 Jahren zweiter Bürgermeister ist, Nachfolger von Manfred Huhs wird“, sagte der FW-Ortsvorsitzende Hermann Dörfler.

Der stellvertretende Landrat und Marktleugaster Bürgermeister Manfred Huhs kündigte an, dass der Neuensorger Kreisel nach Ostern weitergebaut und im Sommer fertig wird. Hart ging Huhs mit den falschen Aussagen von Lothar Huber (FDP/Bürgerforum) im Marktgemeinderat zur Dreifachsporthalle ins Gericht. „Die Halle ist sehr gut ausgebucht und die Einnahmen sind höher als die Ausgaben. Man sollte in der Politik, fair bleiben“, betonte der Bürgermeister. In Sachen Kläranlage Neuensorg sei im Rat noch keine Entscheidung gefallen. „Die Neuensorger zahlen auch mit der Druckleitung nach Marktleugast keine Ergänzungsbeiträge, denn die Allgemeinheit wird die Kosten des Anschlusses langfristig über die Gebühren bezahlen“, sagte Huhs.

Heimische Wirtschaft stärken

Der FW-Bürgermeisterkandidat Volk rief die Bevölkerung auf, ortsansässige Betriebe zu stärken. Neben der Unterstützung der Jugend- und Vereinsarbeit dürften die Senioren nicht vergessen werden. Volk kündigte an, dass er den weiteren Ausbau der Geh- und Radwege im Gemeindebereich angehen wolle.